Zur Berufung von Uwe Becker zum Antisemitismusbeauftragten der Landesregierung erklärte der hessische CDU-Fraktionsvorsitzende, Michael Boddenberg:

„Wir begrüßen die Berufung von Uwe Becker als Antisemitismusbeauftragten durch die hessische Landesregierung. Mit Becker gewinnt Hessen eine sehr erfahrene Persönlichkeit mit hohem gesellschaftlichem Ansehen für diese wichtige Aufgabe. Der 49-jährige Bürgermeister und Kämmerer der Stadt Frankfurt hat sich bereits in den letzten Jahren konsequent für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus eingesetzt.
Der ehemalige Antisemitismusbeauftragte, Professor Dr. Felix Semmelroth, hat das Amt aus gesundheitlichen Gründen zum Ende der letzten Legislaturperiode niedergelegt. Ich danke Professor Semmelroth für seinen unermüdlichen Einsatz und seinem hohen Engagement im Kampf gegen Antisemitismus.

Der Kampf gegen Antisemitismus ist zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe geworden, in der jeder einzelne gefordert ist. Hessen steht für Respekt, Toleranz und Mitmenschlichkeit. Antisemitismus hat in unserem Land nichts verloren. Die Förderung jüdischen Lebens in Deutschland, das Bekenntnis zum Existenzrecht des Staates Israel und der entschiedene Kampf gegen alle Erscheinungsformen des Antisemitismus sind keine Gegenstände politischer Diskussion, sondern unverrückbare Pfeiler unserer Werteordnung in Deutschland. Antisemitismus ist die Gemeinsamkeit aller Extremisten, der Kampf gegen den Antisemitismus die Gemeinsamkeit aller Demokraten. Wir setzten mit der Berufung eines Antisemitismusbeauftragen in Hessen ein klares Zeichen für jüdisches Leben und gegen jede Form von Antisemitismus in unserer Gesellschaft. “

« Weiterentwicklung der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main muss gemeinsames Interesse aller Akteure sein