Anlässlich des 58. Jahrestages des Mauerbaus erklärte der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Michael Boddenberg

„Am 13. August erinnern wir an den Tag des Mauerbaus, der nicht nur Familien, Freunde und Bekannte auseinandergerissen, sondern auch den DDR-Bürgerinnen und- Bürgern die Freiheit beraubt hat. Wir gedenken den mutigen Frauen und Männern, die für den Kampf um Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ihr Leben geopferten haben.

Gerade die aktuelle politische Lage sollte uns daran erinnern, was es heißt, der Freiheit beraubt zu werden und zugleich Ansporn sein, um jeden Versuch, unsere freiheitliche demokratische Grundordnung zu zerstören, entgegenzutreten.
Die Geschichte hat gezeigt, dass einmauern und abschotten eines freiheitlichen und selbstbestimmten Lebens keine Lösung sind. Der Freiheitswunsch lässt sich nicht eingrenzen – nicht durch Mauern, nicht durch Waffen. Dies sollte niemals in Vergessenheit geraten.

Wir feiern dieses Jahr den 30. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung. Dies ist Grund genug zu verdeutlichen, dass der Versuch des damaligen DDR-Regimes – den Freiheitswillen eines ganzen Volkes zu unterdrücken – fehlgeschlagen ist. Die friedliche Revolution der Bürgerinnen und Bürger war es, die eine Wiedervereinigung ermöglichte. Dass dieses historische Ereignis und die emotionale Bedeutung der beteiligten Menschen von einer Partei für Wahlkampfzwecke instrumentalisiert werden, ist respektlos.

Wir dürfen nicht vergessen, was die Bürgerinnen und Bürger unter dem SED-Regime erlebt haben. Daher begrüßen wir die Veranstaltungsreihe der Landesregierung „Wir leben Freiheit – 30 Jahre Mauerfall“, in der eine Fotoreihe an die friedliche Revolution vor 30 Jahren erinnert.“

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